Immer einen Ausflug wert ist das Museumsdorf Düppel. Hier wird der Versuch gemacht, ein ganzes Dorf mitsamt seiner Umwelt so zu rekonstruieren, wie es vor rund 800 Jahren tatsächlich existiert hat.
Gleich nebenan (ca. 5 Minuten Fußweg) - am alten Bahnhof Zehlendorf Süd - liegt die Derby-Klause
Robert-von-Ostertag-Str. 30, 14163 Berlin - alt: Straße 518 Nr.30, Telefon: (030) 8012368
Hier hatten schon Lehrlinge des Freileitungsbaus der Deutschen Bundespost seit 1960 ihre Pausen gemacht und waren dabei immer gut beköstigt worden (auch wenn das Geld manchmal knapp war). "Jungens, haut mal tüchtig rein, ihr müßt noch groß und stark werden", an diesen Spruch kann ich mich noch heute erinnern.
Frau Brauer am Eingang zur Klause und dem kleinen Biergarten. (2008)
>> Stuck und Marmor sucht man vergeblich – dafür gibt es ein Außenklo. Und es riecht wunderbar nach Land und Pferd. Kein Wunder, denn rings um die Klause sind Ställe und Koppeln. Manchmal guckt ein Pferd auch durch’s Fenster. Wen es nach Gratiniertem und Glasiertem gelüstet, der ist in der "Derby-Klause" falsch. Dafür ist das Bier stets frisch gezapft und aus der Küche riecht es wie bei Muttern – nach Bratwurst, Schnitzel, Gulasch, Eintopf und nach der Spezialität des Hauses: Kohlroulade, handgewickelt, riesengroß und hausgemacht. Bratkartoffeln sind der besondere Renner. Sascha Groß ist nicht nur Küchenchef, sondern auch der Junior-Boss. Die "Derby-Klause" gibt es inzwischen seit mehr als 50 Jahren. Das Stübchen hat einen ganz eigenen Charme, das Innere wurde von überall zusammen getragen – von Gästen und vom Flohmarkt. Und dort, in der guten Stube, spielt der so genannte "Künstler-Stammtisch" auf, Honorar: Essen und Trinken satt.<< Konstanze Hupe (2006)
Exquisite Schokoladen, Kakao, Konfitüren und mehr werden hier durch ein freundliches und kompetentes Team angeboten und verkauft. Ein Besuch, der sich immer lohnt. Capuccino, Latte, Espresso, Eiskaffee usw. werden mit großer Liebe zubereitet; da verweilt man gerne noch ein bißchen länger.